10.01.2013

Klimaschutz - Wohnkontingente - Frauen

Die Gemeindevertretung hat in Ihrer Sitzung am 19. Dezember letzten Jahres beschlossen, über die Beteiligung am integrierten Klimaschutzkonzept für die Region Flensburg nicht zu beschließen.

Grundlage waren nicht etwa Sachargumente (die lediglich vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Marx Plagemann vorgebracht wurden), sondern die Aussage des Bürgermeisters, zuerst müsse die streitige Frage der Wohnbaukontingentierung zugunsten von Handewitt entschieden werden.

Diese Entscheidung trifft bei den GRÜNEN auf Unverständnis. Offensichtlich wird die Wichtigkeit des Klimaschutzes nicht erkannt, wenn mit sachfremden Verquickungen versucht werden soll, die Stadt Flensburg unter Druck zu setzen. Sinnvoll wären eine sachliche Behandlung der Angelegenheit und ein grundsätzliches Bekenntnis zum Klimaschutz als politisches Zeichen gewesen.

Die GRÜNEN werden nach der anstehenden Wahl zur Gemeindevertretung für eine sachgemäße Behandlung eines Kommunalen Klimaschutzes Sorge tragen.

Mit Freude haben die GRÜNEN erfahren, dass nunmehr von der CDU mehrere Frauen als Ausschussmitglieder benannt worden sind. Nachdem die einzig direkt gewählte Gemeindevertreterin direkt nach der Wahl vom Bürgermeister zum Rücktritt veranlasst worden war, um Platz für den zwischenzeitlich zurückgetretenen Gemeindevertreter T. Böwadt zu schaffen, ein lobenswerter Fortschritt. Irgendwann wird die Selbstverständlichkeit, mit der bei den GRÜNEN Frauen gleichberechtigt Ämter bekleiden, auch bei den anderen Parteien Einzug halten.

 

 

Kategorien:Aktuelles Handewitt

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