05.04.2017

Von: A. Winkler

mit Habeck durchs Land. Zeit zu reden…

mit Habeck durchs Land. Zeit zu reden…

... Robert Habeck und Wolfgang Gründinger zu Gast im Schloss Gottorf in Schleswig.

 

Der grüne Kreisverband Schleswig-Flensburg lud zur gemeinsamen Lesung mit Robert Habeck und Wolfgang Gründinger ein.

Am Mittwoch, den 5. April um 19 Uhr haben sich die beiden Schriftsteller Robert Habeck und Wolfgang Gründinger im historischem Hirschsaal vom Schloss Gottorf zu einem spannenden philosophischen Duett zusammengetroffen. Das Interessante zwischen den beiden Autoren Habeck und Gründinger, war ihre gemeinsame Nähe ihrer letzten Werke. Habecks jüngstes Buch „Wer wagt beginnt“ appellierte für ein leidenschaftliches Plädoyer des politischen Engagements und Gründinger beschriebt als Generationenerklärer die Interessen der heutigen Jugend und ihre daraus resultierenden Konflikte.

Die Veranstaltung stand, laut Veranstalter unter dem Gesamtmotto: „Welche Gesellschaft wollen wir sein? In welcher Zukunft wollen wir leben?“ Hinterher entpuppte sich die Veranstaltung jedoch viel mehr als interner Lese-Slam zwischen den beiden Philosophen, die im Moment ihr persönlichen Streitgespräch führten, woran die gut 160 Zuhörer gelegentlich schmunzelnd teilnahmen.

 

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Robert Habeck ist Schriftsteller und seit 2004 Landesvorsitzender der Grünen in Schleswig-Holstein. Er wurde in Lübeck geboren und machte 1989 sein Abitur an der Heinrich-Heine-Schule in Heikendorf. Er studierte Philosophie, Germanistik und Philologie in Freiburg i.Br., Roskilde in Dänemark und Hamburg. 2000 wurde er Doktor der Philosophie. Seit 2001 lebt Robert Habeck bewusst in der Region an der dänischen Grenze zusammen mit der Schriftstellerin Andrea Paluch, mit der er vier Söhne hat. „Wer wagt, beginnt“: Robert Habecks gleichnamiges jüngstes Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für politisches Engagement. Der Schriftsteller und stellvertretende Ministerpräsident Schleswig-Holsteins beschreibt, was ihn politisch antreibt, wie ihn das Leben in öffentlichen Ämtern verändert hat, wie er mit Niederlagen umgeht – und warum er darum kämpft, auch in Zeiten schneller politischer Antworten eine Kultur des Zweifels zuzulassen.

 

Wolfgang Gründinger, geboren 1984, ist als Zukunftslobbyist und Generationenerklärer bekannt geworden und wurde vom Wirtschaftsmagazin Capital in das Ranking der „jungen Elite Deutschlands“ aufgenommen. Er ist Sprecher der Stiftung Generationengerechtigkeit, leitet das Forum Digitale Transformation beim Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und ist assoziiertes Mitglied im Think Tank 30 des Club of Rome. In seiner Doktorarbeit befasste er sich mit dem Einfluss von Interessensgruppen in der Energiewende. Zuvor studierte er Politik- und Sozialwissenschaften in Regensburg, Berlin und Santa Cruz (Kalifornien) und absolvierte die Internet Leadership Academy der Oxford University. Für sein Schaffen wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis für politische Publizistik. Er lebte als Autor, Aktivist und Analyst in Berlin und im Internet.

Wolfgang Gründinger beschreibt in seinem neustem Buch "Alte Säcke Politik" wie Politiker und Manager die Megatrends unserer Zeit verschlafen und setzen dadurch unseren Wohlstand aufs Spiel. Der demografische Wandel, die digitale Revolution und die ökologische Zerstörung des Planeten werden von der Elite unseres Landes in Sonntagsreden wortreich abgehandelt, doch wirkungsvolle Taten sucht man vergebens. Die Politik verwaltet die Gegenwart, anstatt die Zukunft zu gestalten.

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